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Die schwarzen Brüder

Musical


Musik von Georgij Modestov
Texte von Mirco Vogelsang und Maike Tschirner
nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Lisa Tetzner und Kurt Held

 

 

Inszenierung


Uraufführung: 31. März 2007
Stahlgiesserei, Schaffhausen, Schweiz

  • Musikalische Leitung: Ludwig Wicki / Hermann Schmdit
  • Regie: Mirco Vogelsang
  • Choreographie: Guido Markowitz
  • Bühnenbild: Eva Haberlandt
  • Kostüme: Erna Büchel
  • Sounddesign: Andreas Brüll
  • Lichtdesign: Gerrit Jurda
  • Video: Till Gmür

 

Besetzung:  

  • Giorgio: Luca Bernhard / Amadeus Huber / Alexander Rupp
  • Alfredo: Rafael Cruz / Aeneas Humm / Marius Knecht
  • Engel: Cindy Manser
  • Antonio: Nico Jaroszewski / Florian Wohlwend
  • Augusto: Jan Schwaninger
  • Dante, Minestrant: Luzi Sennhauser / Julian Stoffel
  • Faustino, Ministrant: Jan Scheuermeier / Sämi Stüssi
  • Gianni: Casimir Fürer / Timon Strupler
  • Luca: Tobias Haug / Lukas Heieck
  • Michael, Zeitungsjunge: David Illmer / Michael Scherrer
  • Tiziano: Sebastian Bausch / Daniel Rutz / Lukas Stamm
  • Vincenzo: Lukas Mettler / Andreas Zulauf
  • Giovanni, der Blatternarbige: Tim Müller
  • Die Katze: Tino Andreas Honegger
  • Der Einäugige: Rainer Bräuer
  • Ehrenwerter Mann 1 / 1. Kaminfegermeister / Swing / Dance Captain: Christian Sollberger
  • Tito / Ehrenwerter Mann 2 / Kaminfegermeister / Hosenverkäufer / 2. Giovanni / Swing: Jochen Schaible
  • Filippo / Kaminfegermeister / 2. Anselmo / Swing: Jörk Aigte
  • Herr Rossi: Peter Zeug
  • Frau Rossi: Corin Curschellas
  • Anselmo: Stephan Luethy
  • Luini / Der Mann mit der Narbe: Gilles Tschudi
  • Angeletta: Irene Peios
  • Dr. Casella / Kaminfegermeister: Michael Berndonner
  • Paolo, der Koch / Nobel gekleiderter Mann: Daniel Stüssi
  • Givo, die Zitrone / Hemdverkäufer: Björn Bugiel
  • Gino, der Wirt / Hemdverkäufer: Bodo Krumwiede
  • Bäckermeister / Kaminfegermeister / Ehrenwerter Mann / Kardinal: Claus Gerstmann
  • Carla / Marktfrau: Ria Lampert
  • Elisa / Marktfrau: Maria Mark
  • Kaminfegermeister / Schuhverkäufer / 2. Givo: Vincenzo Lanciano
  • Polizist / Kaminfegermeister / Klavierlehrer: Peter Erdelyi
  • Jungfer / Blumenfrau / Anna: Stephanie Signer
  • Gelsomina, die Küchenmagd: Stephanie Zweili
  • Swing: Martina Lory
  • Die Breaker: Bon Parinya Wongwannawat / Markus Lieb / Merzan Mustafa / Rebecca Annies / Ursina Ott / Yanti Mazlan
  • Spazzacamini: Allison Bucher / Annina Früh / Bigna Godenzi / Daniel Steinacher / Evelyn Roth / Helena Loretan / Lara Christen / Lara Naouy / Michelle Frosini / Natascha von Ow / Priscilla Stamm / Sarah Bächthold / Selina Ortiz-Gutierrez / Sina Streif / Vanessa Schlatter / Xhetare Rexhaj
  • Chor (Ensemble): Alexandra Hiltmann / Angela Bänteli / Anne-Marie Ploss / Belinda Erb / Brigitte Dietrich / Gabriele Caduff / Hannah Schaad / Hans Wespi / Janet Hoppler / Kilian Bohren / Liby Kunthrayil / Marlen Oberholzer / Meta Bänteli / Nathalie Pichler / Roland Schlatter / Rudolf Matter / Santina Krizanac / Sereina Caduff / Werner Menet / Yvonne Ried
  • Backstage Chor, Sängerschule der Musikschule MKS Schaffhausen: Aaron Fleisch / Ada Zeljkovic / Alessia Ravara / Alexandra Voss / Andreas Güttinger / Anna Danner / Anna-Barbara Winzeler / Anthony Victo / Anuschka Iten / Aylin Dogan / Céline Schlatter / Céline Spengler / Clara Gossmann / Corinne Bergmann / Dorothee Jakob / Elena Wanner / Eva Zubler / Fabio Fasnacht / Hanna Niklaus / Heidy Nunez / Isabelle Von Siebnenthal / Janine Diem / Jasmin Ulmer / Jasmine Leu / Karin Koci / Katharina Kuhn / Kathi Stahel / Katja Moser / Larissa Scheuermeier / Leya Dogan / Lina Maria Zeljkovic / Lisa Näf / Lisa Schwaninger / Luca Stracka / Mala Oswald / Marina Bieri / Marina Rutz / Michael Enderli / Milena Schraff / Miriam Maron / Moritz Stocker / Naemi Marty / Nathalie Schilling / Nina Haug / Noemi Fijan / Noemi Moser / Nora Häggi / Nora Zimmermann / Rahel Ott / Robin Wuigk / Said Boulahcen / Samia Fleisch / Sara Flügge / Selina Hui / Selina Oechsling / Sheila Schrag / Silvia Wehren / Subash Elaiythamny / Timo Lutke Scipholt
  • Choreinstudierung: Hans-Jörg Ganz

 

 

 

 

Premierenchronik

CH UA 31. März 2007 Stahlgiesserei, Schaffhausen
D EA 7. August 2014 Freilichtspiele Schlosshof, Bückeburg

 

 

 

 

Inhaltsangabe


"Giorgio, ein Junge aus einem Tessiner Bergdorf wird von seinem Vater an Luini, den Mann mit der Narbe, verkauft. Und der hat nur ein Ziel: er will Giorgio und dessen Freund Alfredo zu gutem Geld machen. Mailand präsentiert sich bei ihrer Ankunft farbenfroh und geprägt vom regen Treiben auf dem Markt. Doch schnell ist klar, zu welchem Zweck die Buben hier sind. Denn in Ginos Taverne lauern bereits die Kaminfegermeister auf die Ankunft der "Ware". Im Handumdrehen sind die beiden verkauft und werden getrennt. Battista Rosssi wird Giogios Meister. Dessen herrische Frau ist Giorgio gegenüber voller Verachtung. Und Sohn Anselmo hetzt ihm sogar die "Wölfe", eine Bande Halbstarker, die in Mailands Strassen ihr Unwesen treibt, auf den Hals. Lediglich Angeletta, die todkranke Tochter von Rossi, ist für Giorgio eine barmherzige Seele. Eines nachts irrt er durch das nächtliche Mailand und trifft auf Alfredo, der ihn voller Freude in den Bund der "Schwarzen Brüder" aufnimmt. Diese Hilfe kann Giorgio gut gebrauchen, denn er hat noch eine Rechnung mit den Wölfen offen. Als Giorgio im Kamin eines vornehmen Hauses stecken bleibt, wird er von dem Luganer Arzt Dr. Casella vor dem Tod gerettet. Endlich scheint sich sein Schicksal zu wenden. Schnell schliessen die beiden Freundschaft und Dr. Casella verspricht den schwarzen Brüdern zu helfen, wenn sie nur erst wieder in Lugano sind. Daraufhin begeben sich vier schwarze Brüder auf die Flucht. Doch Luini ist ihnen längst auf der Spur."

aus dem Programmheft der UA, Schaffhausen, 2007.

 

 

 

 

Kritiken

 
"Der aus St. Peterburg stammende Komponist Georgij Modestov schrieb die über weite Strecken klassische Musik, deren Stimmung nicht nur den düsteren Hintergrund der damaligen Umstände widerspiegelt, sondern vor allem auch fröhliche und leichte Elemente unterstreicht. Die mit Leitmotiven gestalteten Kompositionen vermochten sich im zweiten Akt noch zu steigern, die Schlussnummer 'Ich bin so frei' besitzt eindeutig Ohrwurmqualitäten.

[...] Beeindruckend war die Umsetzung des Musicals schon allein durch das große Personalaufgebot auf der riesigen Bühne. Eva Haberlandt gestaltete in dem hohen Raum sechs hydraulisch bewegliche Modulkästen, die durch geschickte Lichteffekte von Gerrit Jurda entweder Schattenszenen darstellen, Platz für Projektionen wie die Straßen von Mailand geben oder aber als Innenräume dienen. Durch zwei Kaminöfen mit viel Qualm müssen die Buben hindurch, um an den hoch aufragenden Schornsteinen hinaufzuklettern.

Das mit viel Herz produzierte Stück berührt vor allem durch seine jugendlichen Darsteller."

Gunnar Habitz: Die schwarzen Brüder. In: musicals, Das Musicalmagazin, Heft 125, Juni/Juli 2007, Seite 30-31.

 

 

 

Medien / Publikationen


Audio-Aufnahmen

  • "Die schwarzen Brüder". Highlights der Schaffhausener Aufführung, 2007. (1xCD).

 

Literatur

  • Lisa Tetzner: Die schwarzen Brüder. Erlebnisse und Abenteuer eines kleinen Tessiners. Sauerländer Verlag, Düsseldorf, 2007.

 

 

 

 

Empfohlene Zitierweise

 
"Die schwarzen Brüder". In: Musicallexikon. Populäres Musiktheater im deutschsprachigen Raum 1945 bis heute. Herausgegeben von Wolfgang Jansen und Klaus Baberg in Verbindung mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. www.musicallexikon.eu

Letzte inhaltliche Änderung: 5. September 2022.